Wanderberichte
Wanderung auf dem Hexensteig in Lautenbach (7.5.2026 )
Mit 17 aktiven Teilnehmern war die heutige Wanderung im Renchtal bei der ungewissen Witterung noch recht gut besucht. Gestartet wurde am Bahnhof in Lautenbach. Schon nach wenigen Höhenmetern eröffnete sich ein herrlicher Blick über das bei uns noch eher unbekannte Renchtal. Bei dem langen Aufstieg überraschten zunächst die noch jungen Tannenwälder in ihrem zweifarbigem grün, das dunkle von dem älteren Bestand, das helle Grün von den jungen Trieben. Immer wieder überraschte uns der in voller Blüte stehende goldgelbe Ginster, welche große Teile der Waldränder in Beschlag nahm. Auf dem Sohlberg, der höchsten Erhebung unserer Wanderung, welche nach 2 Stunden fast ständigen Aufstieges erreicht wurden, blühten noch die Apfelbäume. Am ersten von drei Schnapsbrunnen musste wir uns, ob der Anstrengungen des Anstieges, mittels eines ersten Vespers erholen. Vorbei an einem lustigen Hexenhäuschen ging es von nun ab bergab zum Fiese Michel einer urigen Vesperstube. Hier konnte fast niemand dem leckeren Kuchen oder einem deftigen Vesper widerstehen. Beim letzten Abstieg durch den dunklen Burger Wald kam nochmals richtiger Nebel auf, der so richtig zum Hexensteig passte. Auf den letzten Kiliometer verließen wir den Hexensteig, um auf dem Panoramaweg letzte Aussichten über das Renchtal genießen zu können. Am Wegesrand waren es hier die riesigen Akalei-Blüten, welche uns in den verschiedensten Farben den Weg zeigten. Da noch etwas Zeit bis zum nächsten Zug war, wurde auch noch die alt-ehrwürdige Kirche von Lautenbach aus dem 15. Jh. besichtigt, welch vor allem durch ihre Deckenmalerei und Holzschnitzereien zu überzeugen wusste. Mit etwas Verzögerung erreichten wir schließlich wieder unsere Heimat, in der Hoffnung, dass alle SC-Fans rechtzeitig im Stadion oder vor dem Fernseher das aktuelle Spiel verfolgen können.
Für die Wetterpessimisten ein kurzer Hinweis: Auf der ganzen Strecke hat es nicht geregnet, Sonne bekamen wir allerdings auch erst im Zug kurz vor Freiburg zu Gesicht.
Auf ein baldiges Wiedersehen bei einer der anstehenden Wanderungen.
Euer Maxe
Wanderung vom 17.09.2026 am Schönberg
Liebe Wanderfreunde!
Warum denn in die Ferne schweifen, denn das Schöne liegt so nah!! 21 Teilnehmer der heutigen Wanderung konnten diese Erfahrung machen. Los ging die Wanderung mit !/4 Stunde Verspätung - die Straba aus Landwasser hatte wieder einmal gestreikt, so dass wir den geplanten Bus nicht benutzen konnten, um alle Teilnehmer einzusammeln. Los ging die Wanderung in FR-St.Georgen wo wir zunächst dem Markgräfler Wiiwegli folgten um zur Schneeburg hoch zu steigen. Der Aufstieg ist zwar etwas mühsam, doch schon bald genossen wir die Aussicht auf Freiburg und ins Markgräfler Land bis hin zu den Vogesen. Biologisch war ein Riesenpilz an einem Baumstamm der Höhepunkt. Oben angelangt auf der Schneeburg war ein Vesper angesagt mit herrlicher Rundsicht. Vorbei an der Berghauser Kapelle - leider auf Asphalt - dafür mit blühenden Herbstzeitlosen rechts und links des Weges, wechselten wir auf den Bettlerpfad. Die Bettlertanne ist zwischenzeitlich wohl zu einer Bettlerbuche mutiert, hat aber zwischenzeitlich beachtliche Ausmaße erreicht. Ein weiter Höhepunkt war die Stelle, wo wir aus dem Wald die Rebberge erreichten, wo sich nochmals ein herrlicher Blick über das Markgräfler Land breit machte. Da die Reben bereits fas vollständig abgeherbstet sind, konnten wir bedenkenlos auch einige der verbliebenen süßen Köstlichkeiten genießen. Die anschließende Einkehr im Vino Livio überzeugte vor allem durch die profesionelle Art, in der unsere Bestellungen abgearbeitet wurden. Doch auch die Qualität ließ nicht zu wünschen übrig. Leider hatte die Frau von Klaus noch einen Schwächeanfall, die den Anruf der Notfall-Nummer 112 erforderlich machte. Doch ich kann Entwarnung geben. Beide sind seit 1 Stunde wieder zu Hause und es ist wohl kein schwerwiegender Befund erhoben worden. So sollten wohl alle wieder beruhigt die Nacht genießen können. Ein Dank noch an Klaus, dem es wieder gelungen ist, in unserer nächsten Heimat eine Wunderschöne Tour zusammen zu stellen. Autor: Max Schönherr
Radtour vom 24.08.2024 um den Nimberg
Liebe Radler!
Teilnehmerzahl 8 (2 D + 6 H)
Höhepunkte: Besuch des fast leeren Schaufeldes bei Reute (Tabak, Hirse und rote Beete waren noch da); Fahrt in den Weinberg von Nimburg mit wunderschönen Trauben in rot und weiß. Blick von der Bergkirche von Nimburg in die Breisgauer Bucht; Raabenschwarm nach Nimburg bei einem noch intakten Maisfeld; Einkehr im K 2 in Hugstetten; Fahrt durch das Hochdorfer Moor und den Mooswald zurück nach Zähringen.
Wanderung vom 20.08. von Todtnau über das Hasenhorn zum Hebelhof
Liebe Wanderfreunde!
Petrus meinte es nochmal sehr gut mit uns. Bei angenehmen Temperaturen und ohne Regentropfen bei bestsen Sichtverhältnissen konnten gestern 9
unternehmungslustige Bergfreunde die wunderschöne Wanderstrecke in Angriff nehmen. Los ging es vom Busbahnhof in Todtnau wo uns bald der lange, aber
bequem zu gehende Anstieg zum Hasenhorn erwartete. Schon bald eröffneten sich uns die ersten Ausblicke ins Wiesental und zu den Bergen des südlichen
Schwarzwaldes. Bei der Bergstation der Rodelbahn empfieng uns eine lange Schlange von Rodelsüchtigen, die hier wohl mehr als 1 Stunde auf das kurze
Vergnügen einer Talfahrt warteten. Für uns ging es weiter zum Bergrestaurant Gisiboden, wo uns in herrlicher Atmosphäre ein leckeres Mittagsessen erwartete.
Der Weg von hier zum Bernauer Kreuz war dann leider nicht so prickelnd, wurden doch die schönen Wanderwege den Bedürfnissen der modernen Waldwirtschaft
angepasst, was leider seine dicken Spuren hintnerlässt. Da das Wetter recht stabil war, entschlossen wir uns, den etwas anspruchsvolleren, dafür aber um so
schöneren Silberbergsteig zu nehmen und wir sollten dieses Vorhaben nicht bereuen. Vorbei an vielen Felsen und noch mehr Ausblicken ins junge Wiesental
waren alle Teilnehmer von diesem Teil der Wanderung begeistert. Vorbei an der Wiesequelle, welche hier tatsächlich noch ein paar Tropfen Wasser preisgab,
landeten wir schließlich beim Hebelhof um anschließend mit Bus und Bahn nach Freiburg zu gelangen. Es war wieder eine sehr abwechslungsreiche Tour, welche
unser Wanderführer Klaus hier ausgesucht hatte. Autor Max Schönherr
Wanderung zum Mathisleweiher vom 23.7.26
Liebe Wanderfreunde!
Hinterzarten ist schon immer ein Ort des Verweilens und der Bewegung gewesen. Gestern waren es 17 frohgelaunte Wandersleute, welche sich bei angenehmen
äußeren Temperaturen auf den Weg zum Mathisleweiher machten. Leider war der direkte Weg wegen Waldarbeiten gesperrt, doch der erforderliche Umweg war für
viele unbekannt und hatte somit auch seine Vorzüge, auch wenn ein großteil auf Asphalt zurück gelegt werden musste. Auch wenn der Weiher an diesem
Sommertag reichlich besucht war, so hat er doch immer was beruhigendes und mystisches an sich. Auf dem Rückweg wurden schließlich auch noch die
Sprungschanzen von Hinterzarten von unten aus besichtigt. Von hier machen diese doch einen gewaltigen Eindruck auf den Betrachter.
Um meine Frau Sonja scharten sich ein paar Wanderwillige, denen der Weg zum Weiher doch etwas zu lang erschien. Diese hatten den Vorteil, dass von der
Schanze noch ein paar Sommerskiespringer heruntersegelten. Ein solches Schauspiel sieht man ja nicht alle Tage und dies ohne Eintritt zu bezahlen.
Anschließlich machte diese Gruppe noch einen kleinen Spaziergang durch das Hochmoor, so dass alle fast gleichzeitig im Pfännle zum gemeinsamen Abschluss
ankamen. Autor Max Schönherr
Genießerpfad Wasserfallsteig von Todtnauberg zum Hebelhof.( 02.07.2026)
Liebe Wanderfreunde!
Die heutige Wanderung führte die kleine Truppe von 16 Teilnehmern von der Bushaltestelle Sternen in Todtnauberg gleich steil hinab zu den Todnauer
Wasserfällen. Warum für dieses Naturschauspiel ein Eintrittsgeld von 2,50 € verlangt wird, ist mir allerdings ein Rätsel, sind doch viele der Wege in
unmittelbarer Nähe gesperrt. Nachdem wir dieses mit unseren Augen aus nächster Nähe bewundern durften (ohne die Hängebrücke zu benutzen) tauchten wir in einen
grünen Buchenwald ein, in dem die Sonnenstrahlen eine wunderbare Komposition hervorriefen. Kurz nach Todnau durchquerten wir die bizarre Wolfsschlucht, die an
dieser Stelle in unmittelbarer Nähe der Stadt nicht vermutet wurde. Danach erfolgte ein etwas langweiliges Wanderstück mit viel Sonneneinsstrahlung bis zu
einer Wassertretstelle mit Vesperplatz bei Fahl. Diese Gelegenheit wussten wir zu nutzen. Einige zogen doch tatsächlich ihre Schuhe aus und durchwateten das kühle
Nass. Danach war es nicht mehr weit zu den Fahler Wasserfällen. Diese sind zwar weniger mächtig aber nicht weniger schön anzuschauen als die vorherigen in
Todtnau. Danach wurde der Anstieg kräftiger. Doch die munteren Gedichte von J.-P. Hebel, welche jetzt den Hebelweg der jungen Wiese begleiteten, erleichterten den
Aufstieg spürbar. Nach Erreichen des Hebelhofes noch eine kurze Einkehr in der erneuerten Menzenschander Hütte, wo allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis
noch nicht stimmte. Der Rückweg nach Freiburg erfolgte in einem überfülltem Bus und gekühltem Zug, bevor das überhitzte Freiburg erreicht wurde.Autor Max Schönherr
Zwei-Burgen-Wanderung von Kollmarsreute nach Waldkirch (19.03.2026)
Das aufregendste an der heutigen Wanderung war die Tatsache, dass eine
Teilnehmerin den Anschluss am HBF nicht pünktlich erreichte, und 2 weitere zwar rechtzeitig am Treffpunkt waren, dafür aber den Ausstieg in
Kollmarsreute offensichtlich verpasst hatten. Aber wichtig bei unseren Wanderungen ist ja nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die
zwischenmenschliche Komunikation. So kann es schon einmal passieren, dass der rechtzeitige Ausstieg verpasst wird. Wenn man allerdings erst
außerhalb des Regiobereiches merkt, dass man bereits 1/2 h früher hätte aussteigen sollen, muss es sich schon um eine sehr tiefgreifende
Diskussion gehandelt haben. Die Wanderung selber wurden schließlich von 18 Teilnehmer gemeinsam in Angriff genommen. Die Wanderung führte von
Kollmarsreute zur Hochburg, von der man einen herrlichen Rundblick hat. Auf dem Sexauer Weinweg wurde bei einem Rebhüsli gevespert, mit
Ausblick in die Breisgauer Bucht. Danach begaben wir uns auf den zweiten Teil der Kastelburgtour mit herrlichen Wanderwegen. Auch bei der
Kastelburg selber liegt dann der Kandel zum Greifen nahe. Leider war der Weg auf den Turm noch versperrt, so dass dieser nicht erklommen werden
konnte. Im interativen Café "Mundwerk" in Waldkirch wurde schließlich herrlicher Kuchen und sehr guter Kaffee genossen, um schließlich wieder
die Rückreise nach Freiburg in Angriff zu nehmen. Autor:Max Schönherr

